Ausstellung 2019 - Tag der Modelleisenbahn - Nachlese

Dank an unsere Besucher

Am Sonntag, dem 1. Dezember 2019, präsentierten wir zum zweiten Mal unsere "Modellbahnanlage im Bau".

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das gezeigte Interesse, die vielen positiven Gespräche und die konstruktiven Anregungen. Erfreut waren wir auch, dass unser "Flohmarkt" sehr gut angenommen wurde.

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Es wird digital - jetzt richtig

Auch wenn wir letztes Jahr schon digital im Schattenbahnhof gefahren sind, so ändern wir nun nochmal alles. Aber was genau?

Wie bereits vor kurzem in einem anderen Beitrag beschrieben, stellt unser Schattenbahnhof die eine Kehrschleife unserer Anage dar. Damit es in der Kehrschleife zu keinem Kurzschluß kommt, muß die Gleisspannung immer so gepolt sein, wie das einfahrende oder ausfahrende Gleis. Da unser Kehrschleifengleis kürzer ist als unser längster Zug, kann kein handelsübliches Kehrschleifenmodul eingesetzt werden. Eine Lösung wären 8 Kehrschleifenmodule, also eins je Abstellgleis im Schattenbahnhof, gewesen. Wir haben uns als Alternative für ein Schaltmodul und eine Relaiskarte entschieden. In die Software werden für jede Fahrstraße entsprechende Befehle "Relais einschalten" oder "Relais ausschalten" eingefügt.

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Übersicht der Digital Komponenten

Damit unsere Anlage nun auch richtig digital fährt, benötigen wir unterschiedliche Digitalkomponenten. Neben der Zentrale, die das DCC-Signal erzeugt und den Loconet-Bus bereit stellt, kommen weitere dezentrale Komponenten hinzu.

Da in unseren Schattenbahnhöfen keine Möglichkeit besteht ein Kehrschleifenmodul einzubauen, mussten wir hier eine Eigenentwicklung vornehmen.
Warum: Normalerweise wird am Ende eines "Hundeknochens" ein Kehrschleifenmodul eingebaut. Hierbei kommt normal eine Variante mit einem Sensorgleis, dem Umpolabschnitt und einem weiteren Sensorgleis zum Einsatz. Das Umpolgleis muss dabei länger als der längste Zug auf der Anlage sein. In unserem Fall ist das einzige Gleis allerdings kürzer als zwei Meter. Somit konnte kein Kehrschleifenmodul von der Stange eingesetzt werden. Um das Problem zu lösen haben wir eine Relaiskarte zum Umpolen der Abstellgleise gebaut. Diese Karte wird über ein Schaltmodul digital angesteuert. Über die PC-Software kann so das Gleis für die Ein- oder Ausfahrt polrichtig geschaltet werden. Fährt der Zug in ein Schattenbahnhofsgleis ein, so wird das Abstellgleis so gepolt, dass der Zug ohne Kurzschluss einfahren kann. Bei der Ausfahrt wird das Gleis "unter" dem Zug umgepolt, so das die Fahrt auf die Strecke ohne Kurzschluss von statten geht.

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Trassen, Weichen und Stellprobe

Die Arbeiten am letzten Modul im "Bauabschnitt 2" gingen zügig weiter; die Trassenbretter sind zugeschnitten und eingepasst. Die beiden Weichenverbindungen wurden aus dem Plan mittels Pauspapier übertragen und dann mit der Stichsäge ausgesägt. Es ist immer wieder erstaunlich für uns, wie exakt die Teile zusammenpassen. Jetzt merkt man, dass die Zeit, die wir uns für die Planung nahmen, gut investiert war. Ohne die Halbkreise mittig zu teilen war es nicht möglich, die Trassen in die Spanten zu legen. Die geteilten Trassenbretter wurden dann unterseitig mittels 12 cm x 12 cm großen Brettchen miteinander verbunden. Nach dem ausrichten der Trassenbretter wurden diese mit Schrauben fixiert. Nur noch die Trasse der Paradestrecke fehlt - dann ist der "Bauabschnitt 2" holzmäßig fertig.

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